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Prepaid Kreditkarten: Alternative auch für Arbeitslose und bei geringem Einkommen?

Prepaid Kreditkarten sind bereits seit mehreren Jahren erhältlich. Anfangs gab es nur wenige Anbieter. In den letzten Jahren ist der Bedarf jedoch ständig gestiegen.

Aufgrund der Tatsache, dass viele Menschen, die ein zu geringes Einkommen oder eine negative Schufaauskunft haben, keine herkömmliche Kreditkarte bekommen können, haben sich die Prepaid Kreditkarten als echte Alternative erwiesen. Sie ermöglichen es den Kunden, weltweit am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilzunehmen und Bargeld an in- oder ausländischen Geldautomaten abzuheben.

Der einzige Unterschied zu herkömmlichen Kreditkarten ist, dass sie nicht überzogen werden dürfen und vor ihrem Einsatz erst mit einem bestimmten Geldbetrag aufgeladen werden müssen.

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Worauf man bei der Auswahl einer Kreditkarte achten sollte

In den letzten Jahren hat sich das Angebot an Kreditkarten deutlich erweitert. Eine Kreditkarte gibt es sowohl in Verbindung mit einem Bankkonto als auch ohne direkte Anbindung an ein Konto.

Welche Karte dabei jeweils am ehesten infrage kommt, hängt von zahlreichen ganz unterschiedlichen Faktoren ab. Dabei spielt vor allem die finanzielle Situation des Kunden eine Rolle, aber auch seine persönlichen Wünsche und seine konkreten Erwartungen an eine gute Kreditkarte sollten unbedingt Berücksichtigung finden.

Welche Erwartungen habe ich an das Zahlungsmittel?

Eine Kreditkarte ermöglicht sowohl die Teilnahme am weltweiten bargeldosen Zahlungsverkehr als auch Bargeldabhebungen an zahlreichen Geldautomaten.

Geld kann grundsätzlich überall dort abgehoben werden, wo das entsprechende Kartenlogo zu finden ist. Grundvoraussetzung für eine Kreditkarte, egal ob mit oder ohne Bankkonto, ist in jedem Fall eine gute Bonität und ein sicheres Einkommen. Eine Ausnahme stellen lediglich die Prepaid Kreditkarten dar, die für jedermann und teilweise auch ohne Schufa erhältlich sind, wobei man bei Lockangeboten vorsichtig sein sollte.

Bei den meisten Kreditkarten wird eine Jahresgebühr fällig, die unterschiedlich hoch sein kann. Oft wird die Jahresgebühr jedoch immer dann erlassen, wenn mit der Karte ein bestimmter Mindestumsatz erzielt wurde.

Einige Banken bieten auch kostenlose Kreditkarten an. Diese können unterschieden werden in solche Karten, die nur im ersten Jahr kostenlos sind und in solche Karten, die auch darüber hinaus noch kostenlos sind. Inzwischen gibt es auch zahlreiche Internetbanken, die kostenlose Kreditkarten anbieten. Diese sind dann grundsätzlich immer an ein Online Konto gebunden.

Wichtig jedoch: Handelt es sich um eine echte Kreditkarte oder um eine sogenannte Debit Kreditkarte? Letztere wird etwa meist nicht als Sicherheit akzeptiert, wenn man beispielsweise einen Mietwagen oder einen Transporter für den Umzug mieten möchte. Auch manche Hotels sehen Debit Kreditkarten nicht wirklich als vollwertigen Ersatz an.

Wann erfolgt die Rechnungslegung

Bei einer normalen Kreditkarte werden dem Inhaber einmal im Monat alle getätigten Umsätze in Rechnung gestellt. Diese Karte eignet sich vor allem für Personen, die eine Möglichkeit suchen, kurzfristige finanzielle Engpässe zu überbrücken oder die gern spontane Einkäufe tätigen.

Die monatlichen Rechnungsbeträge können dann entweder in einem Betrag oder in mehreren Teilbeträgen zurückgezahlt werden. Vorsicht jedoch vor der Schuldenfalle, wer Gefahr läuft, solche anzusammeln, sollte auf eine Kreditkarte verzichten.

Am häufigsten kommt in Deutschland die sogenannte Chargekarte zum Einsatz. Hierbei hat der Kunde nach dem Erhalt seiner Kreditkartenrechnung insgesamt 30 Tage Zeit, um diese komplett zu begleichen.

Eine Debitkarte hingegen ist immer an ein Bankkonto gekoppelt. Hierbei wird das Bankkonto sofort nach dem Einsatz der Karte belastet. Wer gern und viel im Internet einkauft, könnte auch auf eine virtuelle Kreditkarte umsteigen. Diese Kreditkarte existiert generell nicht als Plastikkarte, sondern besteht nur aus den im Online Shop benötigten Kartendaten.

Prepaid oder Guthabenkarten als Alternative

Prepaid Kreditkarten sind die einzigen Kreditkarten, die ausschließlich im Guthaben geführt werden. Vor ihrem Einsatz müssen sie deshalb grundsätzlich immer erst mit Geld aufgeladen werden. Eine Überziehung ist nicht möglich.

Diese Kreditkarte eignet sich besonders für Personen, die ansonsten aufgrund einer negativen Schufa oder aufgrund eines zu geringen Einkommens keine andere Kreditkarte bekommen können.

Manche Kreditkarten werden auch von Automobilclubs oder von bestimmten Einzelhändlern angeboten. Solche Kreditkarten sind in der Regel mit einem Bonusprogramm verbunden. Bei jedem Einkauf werden dem Karteninhaber dann Punkte gutgeschrieben, die er später in Prämien einlösen kann.

Wenn eine Kreditkarte mit Bankkonto angeboten wird, dann ist dieses Konto meist kostenlos. Das Gleiche trifft oft auch auf die Kreditkarte zu.

Immer dann, wenn eine Kreditkarte mit einem Bankkonto in Verbindung steht, ist gewährleistet, dass die getätigten Kartenumsätze dort abgebucht werden können. Andernfalls muss ein Referenzkonto bei einer anderen Bank vorhanden sein.