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Prepaid Kreditkarten: Alternative auch für Arbeitslose und bei geringem Einkommen?

Prepaid Kreditkarten sind bereits seit mehreren Jahren erhältlich. Anfangs gab es nur wenige Anbieter. In den letzten Jahren ist der Bedarf jedoch ständig gestiegen.

Aufgrund der Tatsache, dass viele Menschen, die ein zu geringes Einkommen oder eine negative Schufaauskunft haben, keine herkömmliche Kreditkarte bekommen können, haben sich die Prepaid Kreditkarten als echte Alternative erwiesen. Sie ermöglichen es den Kunden, weltweit am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilzunehmen und Bargeld an in- oder ausländischen Geldautomaten abzuheben.

Der einzige Unterschied zu herkömmlichen Kreditkarten ist, dass sie nicht überzogen werden dürfen und vor ihrem Einsatz erst mit einem bestimmten Geldbetrag aufgeladen werden müssen.

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KFZ Versicherung wechseln

Alljährlich im Herbst stellen sich viele Autofahrer die Frage, ob sie ihre bisherige Autoversicherung beibehalten oder besser kündigen sollten.

Dies hat verschiedene Gründe. In erster Linie dürfte dabei eine Rolle spielen, dass die Laufzeit der meisten Autoversicherungen ein Jahr beträgt und dass die Kündigung immer zum Jahresende möglich ist. Ein entsprechendes Kündigungsschreiben müsste allerdings spätestens vier Wochen vor Ablauf der Autoversicherung eingegangen sein. Andernfalls verlängert sich der Versicherungsvertrag in der Regel automatisch um ein weiteres Jahr.

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Private Zusatzversicherung für gesetzlich Krankenversicherte – Einbettzimmer, Chefarzt oder Zähne?

Für alle Personen, die in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert sind, lohnt es sich manchmal, über eine zusätzliche private Ergänzungsversicherung nachzudenken.

Dies ist insbesondere deshalb sinnvoll, weil die gesetzliche Krankenversicherung in der Regel nur solche Leistungen ersetzt, die für eine medizinische Grundversorgung unbedingt notwendig sind. Alle anderen Leistungen, die über dieses Niveau hinausgehen, müssen von den Versicherten entweder selbst getragen oder durch eine private Zusatzversicherung übernommen werden.

Welche Möglichkeiten gibt es?

Bevor jedoch eine solche Versicherung abgeschlossen wird, sollte sich jeder Interessent genau informieren und bei Bedarf auch einen Vergleich im Internet durchführen. Um die Kosten für eine private Zusatzversicherung nicht unnötig in die Höhe zu treiben, sollten außerdem nur solche Leistungen abgesichert werden, für die ein konkreter Bedarf besteht.

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Berufsunfähigkeitsversicherung im Test: sinnvoll oder nicht?

Laut amtlichen Statistiken wird jeder vierte Berufstätige im Laufe seines Lebens berufsunfähig.

Dies heißt dann ganz konkret, dass er nicht mehr in der Lage sein wird, seinem erlernten oder bisher im wesentlichen ausgeübten Beruf nachzugehen. Die Folgen davon können gravierend sein und nicht nur eine deutliche Beeinträchtigung der Lebensqualität, sondern auch erhebliche finanzielle Einbußen mit sich bringen.

Um letzteres weitgehend zu verhindert, empfiehlt sich grundsätzlich immer der Abschluss einer geeigneten Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Sie wird von nahezu allen deutschen Versicherungsgesellschaften angeboten und kann bei Bedarf auch mit einer privaten Renten- oder Lebensversicherung kombiniert werden.

Berufsunfähigkeit – das unterschätzte Risiko

Viele Personen sind sich des Risikos, welches von einer dauerhaften Berufsunfähigkeit ausgehen kann, nicht in vollem Umfange bewusst. Dies trifft insbesondere auf jüngere Leute zu, die oftmals den privaten Konsum und die Erfüllung verschiedener Wünsche in den Vordergrund stellen.

Obwohl eine private Berufsunfähigkeitsversicherung auch von Studenten abgeschlossen werden kann, nehmen nur wenige Personen diese Gelegenheit wahr. Das Gleiche trifft auch auf die meisten Existenzgründer zu, die ihr zur Verfügung stehendes Geld fast vollständig in den Unternehmensaufbau investieren und dabei die Absicherung ihrer eigenen Arbeitskraft vernachlässigen.

Die Ursachen für eine Berufsunfähigkeit können sehr vielfältig sein und von Unfällen oder chronischen Erkrankungen bis hin zu verschiedenen psychischen Problemen reichen. Darüber hinaus spielen auch bestimmte Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems oder des Bewegungsapparates eine Rolle. Gerade Büroangestellte, die oftmals stundenlang am Computer sitzen und dabei auch viel schreiben müssen, haben ein nicht unerhebliches Risiko, irgendwann einmal an einer Sehnenscheidenentzündung zu erkranken. Wenn sie dann chronisch wird, ist oftmals eine Berufsunfähigkeit die Folge.

Folgen der Berufsunfähikeit

Unabhängig davon, was letzten Endes die Ursache für die Berufsunfähigkeit ist, kann sie für die betroffene Person immer gravierende Folgen haben. Sollte dann auch die Arbeit in einem anderen Beruf nicht mehr möglich sein, bleibt oftmals nur der Gang zum Sozialamt.

Man erhält vom Staat in der Regel nur dann eine Rente, wenn man gänzlich erwerbsunfähig ist. Oder eine Erwerbsminderungs­rente, wobei diese für viele Betroffene nicht zum Leben ausreicht. Deshalb ist hier dringender Handlungsbedarf geboten. Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung ist je nach Ausgangslage schon für wenige Euro im Monat zu haben, bewahrt jedoch im Ernstfall vor gravierenden Folgen.

Leistungen der Berufsunfähigkeitsversicherung

Meist dann, wenn als Folge eines Unfalls oder einer Krankheit eine dauerhafte Berufsunfähigkeit in Höhe von mindestens 50% eintritt, zahlt die Berufsunfähigkeitsversicherung eine monatliche Rente. Die Höhe dieser Rente kann bei Vertragsabschluss individuell festgelegt werden und sollte sich immer an der Höhe des persönlichen Bedarfes orientieren.

Außerdem wäre es sehr wichtig, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung generell auf eine sogenannte abstrakte Verweisung verzichtet. Tut sie dies nicht, könnte sie durchaus verlangen, dass die versicherte Person nach Eintritt der Berufsunfähigkeit einem anderen Beruf nachgeht. Wird jedoch auf eine abstrakte Verweisung verzichtet, zahlt die Versicherung in der Regel unabhängig davon, ob die berufsunfähige Person jemals wieder eine geeignete Arbeit findet beziehungsweise an einer Umschulungs- oder Weiterbildungsmaßnahme teilnimmt.

Varianten der Berufsunfähigkeitsversicherung

Durch die Kombination einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Renten- oder Lebensversicherung lassen sich oft Kosten sparen. Trotzdem wäre es im konkreten Einzelfall zu überlegen, ob solch eine Kombination Sinn macht.

Bei einer separat abgeschlossenen Berufsunfähigkeitsversicherung besteht der Vorteil, dass der Kunde unabhängig von den anderen Versicherungen ist und sich so auch für eine Versicherungsgesellschaft entscheiden kann, die wirklich die günstigsten Konditionen für eine private Berufsunfähigkeitsversicherung bietet. Hier hilft im Zweifelsfall nur eine unabhängige Beratung, etwa bei einer Verbraucherzentrale, um die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle richtig einordnen zu können.

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Auswirkungen der Unisex Tarife auf die private Krankenversicherung

Seit der Einführung der neuen Unisex-Tarife in der privaten Krankenversicherung ist nun einige Zeit vergangen. Wird nun alles teurer? Oder gar günstiger?

Dies war unter anderem für das Analysehaus Franke und Bornberg und die namhafte Ratingagentur Morgen & Morgen ein wichtiger Anlass, um erste Untersuchungen über die Auswirkung der Unisex-Tarife auf die Preisgestaltung in der privaten Krankenversicherung einzuholen. Fast alle Experten kamen dabei zu dem Schluss, dass sich die private Krankenversicherung beinahe für alle Neukunden, die nach dem 21. Dezember 2012 einen Versicherungsvertrag abgeschlossen haben, deutlich verteuert hat. Dies betraf meist sowohl die Frauen als auch die Männer.

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Zusätzliche Gebühren für das P-Konto unzulässig?

Für überschuldete Personen besteht die Möglichkeit, ein P-Konto bzw. Pfändungsschutzkonto bei ihrer Bank einzurichten und damit weitestgehend vor dem Zugriff der Gläubiger auf ihr Konto gesichert zu sein.

Nur Geldbeträge, die die gesetzliche Pfändungsfreigrenze übersteigen, können bei einer Pfändung entsprechend abgeführt werden. Wer besondere familiäre Verpflichtungen hat oder Unterhalt zahlen muss, kann bei seiner Bank einen Antrag auf die Erhöhung der Pfändungsfreigrenze stellen. Die staatlichen oder staatlich anerkannten Schuldnerberatungsstellen sind bei der Antragsstellung gern behilflich und halten auch die passenden Formulare bereit.