
Die Finanzexperten der Zeitschrift Finanztest warnen in der Märzausgabe teilweise vor geschlossenen Anlagefonds, die in regenerative Energien investieren.
Genannt wird als Beispiel eine Anlage-Empfehlung der Nürnberger Umweltbank AG aus den Jahren ab 2001. Dort waren geschlossene Windkraftfonds teilweise mit der besten Note zum Thema Sicherheit ausgewiesen worden. In einigen Fällen entwickelten sich jedoch just diese Papiere längst nicht so positiv, wie ursprünglich erwartet worden war.
Nicht geeignet für die Altersvorsorge
Besonders brisant an der Angelegenheit: die Ökofonds wurden teilweise gar als geeignet zur Altersvorsorge ausgewiesen bzw. beworben. Insbesondere die Kombination der Refinanzierung über einen gleichzeitig abgeschlossenen Kredit könne teilweise verheerende Folgen für die privaten Investoren haben, so wird die Vertreterin einer Anwaltskanzlei der betroffenen Sparer zitiert.
Zwar sei nicht generell von vergleichbaren Anlagenmodellen abzuraten, diese eigneten sich jedoch nur für erfahrene Anleger mit hoher Risikobereitschaft. In dem Magazin der Finanztester werden zudem mehrere Empfehlungen genannt, worauf man bei der Auswahl solcher ökologischen Fonds achten sollte.
Teilweise Rückabwicklung
Einem Teil der Anleger sei die Umweltbank AG übrigens inzwischen entgegengekommen, und habe die Rückabwicklung einzelner Fonds angeboten.
Siehe auch:
- Prokon Genussrechte – Wie sicher ist die Anlage wirklich?
- Europäische Solarbranche unter Druck – Aussichten für die grünen Aktien
Foto: Brandon W. Mosley, USA

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