
Die DKB Bank aus Berlin will vorerst nicht den Einsatz besonders sicherer Internetbanking-Verfahren anbieten.
Das berichtet der Blog “electroholiker.de” in einem aktuellen Bericht zum DKB Online Banking. Während immer mehr Kreditinstitute auch hierzulande auf Verfahren wie mobileTAN (mTAN oder auch SMSTAN) beziehungsweise das ChipTAN-Prozedere setzen, sehe die DKB hier bislang keinen Handlungsbedarf.
Wer haftet im Schadensfall?
Das dort bislang zum Einsatz kommende iTAN Verfahren – bei der übliche ausgedruckte Transaktionsnummern (TAN’s) zur Verifizierung von Online-Überweisungen und ähnlichem dienen – wird demnach von den Verantwortlichen als sicher genug betrachtet.
“Ihre Sicherheit steht bei uns an erster Stelle.
Deshalb garantieren wir Ihnen, alle nicht vorsätzlich verursachten Schäden zu ersetzen, die Ihnen bei der Nutzung des iTAN-Verfahrens mit Ihrem DKB-Cash entstanden sind.”
so lautet derzeit ein entsprechender Hinweis auf den Internetseiten der Deutschen Kreditbank. Sollte ein solcher Fall tatsächlich eintreten, so rät das Institut den “Internet-Banking-Zugang schnellstmöglich sperren zu lassen und Strafanzeige zu erstatten”.
Bankkarten sollen sicher sein
Die Bankkarten der DKB seien hingegen “mit der aktuellsten Chip- und PIN-Technologie ausgestattet”. Ein verschlüsselter Datenaustausch sowie die Kooperation mit einem Unternehmen für Software-Sicherheitslösungen sollen für weiteren Schutz sorgen.
“Jede iTAN ist nur 5 Minuten gültig und nur einmal verwendbar”, so die DKB. Betrugsversuche könnten somit “fast gänzlich ausgeschlossen werden”. Für die Kunden selbst werden auf dem Portal der DKB weitere Maßnahmen erläutert, wie man sich vor Betrug im Onlinebanking schützen könne, so beispielsweise durch ein aktuelles Betriebssystem, ein aktuelles Virenschutzprogramm mit Firewall, sowie einen Passwortschutz für den Home-PC.


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