Bank 11 und AkBank als neue Player auf dem Tagesgeldmarkt

Mit der Bank 11 aus Neuss sowie der niederländischen AK Bank betreten zwei hierzulande bislang relativ unbekannte Kreditinstitute den Markt für Tagesgeldkonten.

Bei der Bank 11 handelt es sich um ein Spezial Institut für den Kfz-Handel, welches jedoch auch Anlageprodukte für Privat- und Geschäftskunden im Portfolio hat. So gibt es neben einem Tagesgeldkonto mit aktueller Verzinsung von 2,45 % jährlich (bis 100.000 € Gesamt Einlage) auch ein so genanntes Sparbriefkonto, welches ähnlich einem Festgeld Zinsen von bis zu 3,75 % abwerfen soll.

Einlagen sind gesichert

Laut der Stiftung Warentest ist die Bank 11 Mitglied der gesetzlichen Entschädigungseinrichtung deutscher Banken, und gehöre gleichzeitig dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken an. Pro Kunde sollen demnach Einlagen in Millionenhöhe abgesichert sein.

Bei der AK Bank handelt es sich um eine niederländische Bank, die 2001 gegründet wurde. Bislang hat das Institut seinen Unternehmenssitz in Amsterdam. Wie jedoch die Zeitschrift Finanztest in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, wolle man noch in diesem Jahr die Zentrale von Holland nach Frankfurt am Main verlegen. Damit steige auch bei der AK Bank die Höhe der Einlagensicherung für Kunden in Deutschland. Das dortige Tagesgeld wird derzeit mit 2,25 % Zinsen vergütet (variabel). Interessierte Anleger sollten jedoch warten, bis das Institut tatsächlich voll der deutschen Einlagensicherung unterliegt.

Anleger sollten besser noch warten

Auch Festgelder können bei der AK Bank hinterlegt werden, dies in der Laufzeit von drei Monaten bis hin zu 60 Monaten. Bei einer Führung als Onlinekonto werden dabei bessere Konditionen gewährt, was bis zu 0,5 Prozentpunkte Unterschied ausmacht. Einige Anlagemodelle warten dabei mit einer Zinsauszahlung bei Fälligkeit auf, bei anderen kann eine jährliche oder vierteljährliche Auszahlung vereinbart werden, mit jeweils leicht unterschiedlichen Zinssätzen.

Derzeit (Mitte Februar 2012) führt die NIBC direkt mit einem Effektivzinssatz von 2,85 % die Tagesgeldtabelle an. Es folgen mit relativ ähnlicher Verzinsung die Anbieter MoneYou, Denzibank, VTB direkt und Bank of Scotland.

Titelfoto: Darren Deans, UK

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